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Politik / Ratsinformationssystem

Vorlage - VO/2017-262-1  

Betreff: Absicherung und Verbesserung der ambulanten ärztlichen Versorgung
Status:öffentlich  
Verfasser/-in:Döpke, HeikeBezüglich:
VO/2017-262
Federführend:Verwaltungsleitung   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss Barmstedt Kenntnisnahme
13.02.2018 
Sitzung des Hauptausschusses Barmstedt an Verwaltung zurück verwiesen   

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Der Hauptausschuss  hat in seiner Sitzung am  26.09.2017 beschlossen, die  ersten beiden Schritte einer Machbarkeitsstudie durchzuführen.

Schritt 1, die Vorstellungsrunde fand am 05.10.2017 mit  den politischen Vertretern statt. Schritt 2, das Gespräch mit den niedergelassenen Ärzten wurde im November geführt.

 

Im Anschluss sollte die Beauftragung des letzten Schrittes der Machbarkeitsstudie erfolgen, die Analyse mit Chancen und Risiken und einer Projektidee zur Machbarkeit.

 

Die telefonische Nachfrage der Ärzteversorgung zum Zwischenergebnis der Gespräche brachte die Auskunft, dass Barmstedt  eine ausreichende hausärztliche Versorgung hat und ein dringender Handlungsbedarf nicht besteht. Das Verfahren zur  Fortsetzung der Machbarkeitsstudie wurde daraufhin gestoppt.

 

Obwohl keine Analyse beauftragt wurde, teilte die Ärztegenossenschaft Nord e.G. zur Situation in Barmstedt ergänzend mit:

 

Nach den Sprechzeiten nehmen alle Ärzte am Bereitschaftsdienst der (Kassenärztlichen Vereinigung) KVSH teil. Außerdem kann die Bevölkerung bei ambulanten Notfällen (außerhalb der Sprechstundenzeiten) eine Anlaufpraxis und eine Portalpraxis in dem 9 km entfernten  Elmshorn aufsuchen.

 

Die Chance, dass sich Gebietsärzte in Barmstedt niederlassen, wird  als gering eingestuft.  Alle Sitze von Orthopäden, Augenärzten, Gynäkologen usw. in der Region Barmstedt sind bereits besetzt, d.h. ein Sitz müsste zunächst frei und anschließend örtlich verschoben werden.

 

Die in  einigen Regionen sehr große Problematik der Nachbesetzung von Kassenarztsitzen besteht in Barmstedt nicht.  Innerhalb der letzten Jahre konnten vier Kassenarztsitze aus ärztlicher Initiative heraus selbst nachbesetzt werden.  In 2018 wird ein Arzt in Ruhestand gehen, die Nachfolge ist bereits geregelt.

 

Aktuell befinden sich beide Arztpraxen in gemieteten Räumlichkeiten. Leider ist die größere Einheit durch eine Treppe nur schwer für ältere oder gehbehinderte Patienten zu erreichen. Einer ggf. gemeinsamen Lösung der räumlichen Situation sind alle Ärzte gegenüber offen.  Eine zukünftige neue räumliche Lösung müsste praxisorientierte Prozesse unterstützen. In einem solchen angedachten Gesundheitszentrum ließen sich dann eventuell gebietsärztliche

Sprechstunden oder telemedizinisch fachärztliche Anbindungen denken. Die Ärztegenossenschaft Nord würde weiterhin zur Verfügung stehen, wenn hierzu Planungen eingeleitet würden und eine Unterstützung von allen Seiten gewünscht würde. Aus Sicht der Ärztegenossenschaft gibt es in Barmstedt  Ansätze, die für eine Fortführung der Projektidee sprechen.

 

Aufgrund der baulichen Entwicklung Barmstedts besteht weiterhin die Chance, ein Gesundheits- oder Ärztezentrum entstehen zu lassen. Die Verwaltung empfiehlt, ein Gespräch mit den Ärzten zu führen, um die Voraussetzungen einer Kooperation abzustimmen.

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:


 

 

Stammbaum:
VO/2017-262   Absicherung und Verbesserung der ambulanten ärztlichen Versorgung (Machbarkeitsanalyse)   Verwaltungsleitung   Beschlussvorlage Barmstedt
VO/2017-262-1   Absicherung und Verbesserung der ambulanten ärztlichen Versorgung   Verwaltungsleitung   Mitteilungsvorlage Barmstedt

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