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Gemeinde Westerhorn

... und die Bahnstation Dauenhof

Der Name Dauenhof bezeichnet zum einen den zentralen, größten Ortsteil Westerhorns, ist aber dem Durchreisenden im Zug oder selbst im Auto viel besser bekannt als Schriftzug auf dem Stationsschild des Westerhorner Bahnhofs.

Geschichtlich stammt die Bezeichnung von heute dem auf Hohenfelder Gemeindegebiet liegenden Hof Dauenhof:

Eine Familie Douwe kaufte 1608 den herrschaftlichen Hof vom Kloster Uetersen. Unter dem Einfluss seiner Bewirtschafter wurde nicht nur der Bauernhof, sondern die angrenzende Siedlung gleich mit “Up Douwen hoff” genannt, was später zu Dauenhof wurde und auch der Bahnstation den Namen gab.

Das alte Bahnhofsgebäude von 1855 ist mittlerweile für Fahrgäste außer Betrieb. Bahnstation und Bahnsteige, Fahrradabstellmöglichkeiten sowie ein Parkplatz für Pendler wurden neu angelegt.

Die Bahnschranken bestimmen den Verkehrsrhythmus in Westerhorn, da die schnurgeraden Gleise die Hauptstraße, die L112, im Ortskern schneiden und die Gemeinde in zwei nahezu gleich große Bereiche zerteilen. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es weiter nördlich eine zusätzliche Unterführung.

Auf Höhe des Fußgängertunnels wurde ein beschaulicher, kleiner Dorfpark mit Teich und Steingarten geschaffen.

Direkt an der Bahnstrecke, schräg gegenüber der neuen Bahnstation liegt das gern und viel genutzte Gemeindezentrum “Lindenhof” mit Restaurantbetrieb, Tagungsräumen, einem Saal und einer Kegelbahn. Hier finden nicht nur Sitzungen statt, sondern hierhin laden auch alle Vereine, u.a. die Freiwillige Feuerwehr, immer dann ein, wenn es etwas zu feiern gibt.

Nachdem die Torfwerke im Jahre 2010 den Torfabbau eingestellt haben, hat sich auf dem ehemaligen Abbaugebiet ein riesiges Biotop mit einer einmaligen Seenlandschaft entwickelt, in den sich bereits nach kurzer Zeit seltene Tiere angesiedelt haben. Zu erwähnen wäre hier die Kranichkolonie, die sich stetig vermehrt sowie der Fischadler, der sich dort ebenfalls beobachten lässt. Außerdem nutzen viele Sing- und Wasservögel diese Flächen als Brut- und Rastplätze.

Der Torfabbau findet nur noch auf einer kleineren Fläche durch ein ökologisches Unternehmen statt.

Es gibt in Westerhorn einige größere Betriebe, die Arbeitsplätze für eine Reihe von Menschen bieten: eine Firma für Erdbauarbeiten, ein pharmazeutischer Betrieb und mehrere mittelständische Betriebe, daneben sind eine Apotheke und eine Arztpraxis vorhanden.

Durch neue Baugebiete beiderseits der Bahnlinie konnte Westerhorn sich als attraktiver ländlicher Wohnbereich mit guten Verkehrsanbindungen etablieren.

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