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Klimaschutz

Klimaschutzmanagement

Die Stadt Barmstedt engagiert sich bereits seit vielen Jahren im Klimaschutz und hat schon ein Energie- und Klimaschutzleitbild beschlossen. Um seine Klimaschutzaktivitäten zukünftig strategisch auszurichten, möchte die Stadt Barmstedt unter Beteiligung der Öffentlichkeit nun ein Klimaschutzkonzept erstellen und ein Klimamanagement einsetzen.

Ziel ist es kurz-, mittel und langfristige Maßnahmen zu initiieren, die geeignet sind, die Treibhausgasemissionen kontinuierlich bis zum Erreichen von festgelegten Emissionszielen zu reduzieren. Die Grundlage für die Entwicklung geeigneter Klimaschutzziele und -maßnahmen wird, neben einer qualitativen Bestandaufnahme, eine quantitative Analyse des Ist-Zustandes in Form einer kommunalen Treibhausgasbilanz bilden. Hierauf aufbauend werden die Potenziale der Stadt analysiert und gemeinsam mit den städtischen Akteur*innen Klimaschutzziele und -maßnahmen entwickelt. Durch die partizipative Entwicklung der Klimaschutzziele und -maßnahmen soll sowohl die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung gestärkt werden als auch die Kooperation mit den Akteur*innen der Stadt Barmstedt.

Das Projekt „KSI: Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Stadt Barmstedt“ wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Das Förderkennzeichen beim Projektträger ZUG (Zukunft - Umwelt -  Gesellschaft, www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie) lautet 67K22064. Projektlaufzeit: 01.03.2023 – 30.06.2025.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Barmstedt

Das von 2023 bis 2024 erarbeitete integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Barmstedt finden Sie hier. Die Umsetzung des Konzepts wurde von der Stadtvertretung am 10. Dezember 2024 beschlossen.

Solarpotenzialkataster Kreis Pinneberg

Das Solarpotenzialkataster des Kreises Pinneberg zeigt eine Ersteinschätzung für Bürger*innen zur Eignung von Dachflächen für Photovoltaik, Solarthermie oder eine Dachbegrünung sowie zur Eignung von Parkplatzflächen für Photovoltaik.

Bei der Berechnung des Solarpotenzials werden Daten zu der jeweiligen Dachfläche, wie z.B. die Dachneigung, Himmelsrichtung, sowie die Verschattung durch Bäume oder andere Gebäude mit Informationen zur Sonneneinstrahlung im Jahresverlauf kombiniert.

Durch die Nutzung von Sonnenenergie können Sie Stromkosten sparen, sich unabhängiger vom Stromnetz machen und dabei zusätzlich etwas für den Klimaschutz tun. Weitere Informationen und Tipps zur Planung erhalten Sie direkt auf der Seite des Solarpotenzialkatasters:

https://mein-dach-kann-mehr.de/kreis-pinneberg/

Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bietet Energieberatungen an. Weiter Informationen finden Sie unter dem unten stehenden Link.

Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein | Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

Den größten Teil der Kosten für die Energieberatung trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Für Bürger/innen fällt daher nur noch ein Eigenanteil von 30 Euro an. Für 100 Beratungen übernimmt diesen Eigenanteil der Kreis Pinneberg.

Grüne Hausnummer im Kreis Pinneberg

Der Kreis Pinneberg zeichnet mit der Grünen Hausnummer Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aus, die ihr Gebäude besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben. Ziel der Aktion ist es, vorbildliche Projekte sichtbar zu machen und andere Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, ebenfalls in energetische Modernisierung und Klimaschutz zu investieren.

Mit der Auszeichnung werden Gebäude gewürdigt, die durch energieeffiziente Bauweise, moderne Gebäudetechnik oder umfassende Sanierungsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die ausgezeichneten Gebäude zeigen, dass Klimaschutz im Gebäudebereich konkret umsetzbar ist und sich Investitionen in Energieeffizienz langfristig auszahlen.

Warum energetische Sanierungen wichtig sind

Der Gebäudesektor spielt eine zentrale Rolle beim Klimaschutz. Ein großer Teil des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen entsteht durch das Heizen von Gebäuden und die Warmwasserbereitung. Viele Wohngebäude wurden zu einer Zeit errichtet, als Energieeffizienz noch eine untergeordnete Rolle spielte.

Energetische Sanierungen können den Energiebedarf eines Hauses deutlich senken. Maßnahmen wie eine verbesserte Dämmung, moderne Fenster, effiziente Heizsysteme oder der Einsatz erneuerbarer Energien reduzieren nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die laufenden Kosten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Darüber hinaus erhöhen energetische Modernisierungen den Wohnkomfort, steigern den Wert der Immobilie und leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende. Mit der Grünen Hausnummer möchte der Kreis Pinneberg zeigen, dass viele Bürgerinnen und Bürger bereits erfolgreich vorangehen und mit ihren Häusern ein positives Beispiel für nachhaltiges Bauen und Sanieren setzen.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern im Kreis Pinneberg, deren Gebäude besonders energieeffizient gebaut oder energetisch saniert wurden.

Bewerbungszeitraum

Die Bewerbungsfrist für die Grüne Hausnummer im Kreis Pinneberg läuft

vom 13. April 2026 bis einschließlich 25. Mai 2026.

Schritte zur Teilnahme

Die Teilnahme an der Aktion erfolgt in wenigen Schritten:

  1. Bewerbungsbogen herunterladen und ausfüllen
    Laden Sie den Bewerbungsbogen herunter und füllen Sie ihn vollständig aus.
  2. Unterlagen zusammenstellen
    Fügen Sie die erforderlichen Nachweise, Unterlagen und Fotos Ihres Gebäudes bei.
  3. Bewerbung einreichen
    Senden Sie die vollständigen Bewerbungsunterlagen möglichst digital an das Klimaschutzmanagement des Kreises Pinneberg. Eine Einreichung per Post ist ebenfalls möglich.
  4. Mitmachen und Vorbild sein
    Zeigen Sie Ihr Engagement für Energieeffizienz und Klimaschutz – und werden Sie vielleicht Gewinner der Grünen Hausnummer.

Bitte beachten Sie, dass nur vollständig eingereichte Bewerbungsunterlagen berücksichtigt werden können.

Kategorien der Grünen Hausnummer

Die Auszeichnung wird in den Kategorien Neubau und Sanierung vergeben:

Kriterien für Neubauten

In der Kategorie Neubau werden Gebäude ausgezeichnet, die besonders hohe energetische Standards erfüllen.

Voraussetzungen sind:

  • Erreichen oder Übertreffen des KfW-Effizienzhausstandards 40 oder
  • Erreichen des Passivhausstandards

Zusätzlich darf die Wohnfläche 47 m² pro Person nicht überschreiten.

Kriterien für Sanierungen

Auch umfassend sanierte Bestandsgebäude können eine Grüne Hausnummer erhalten.

Eine Auszeichnung ist möglich, wenn:

  • das Gebäude auf ein KfW-Effizienzhausniveau (gültig seit Oktober 2009) saniert wurde

oder

  • eine Sanierung durch mehrere Einzelmaßnahmen erfolgt ist.

In diesem Fall müssen mindestens drei Maßnahmen aus dem Bewerbungsbogen umgesetzt worden sein, davon mindestens zwei an der Gebäudehülle (z. B. Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke, Austausch von Fenstern).

Die Auszeichnung

Die Grüne Hausnummer wird vom Kreis Pinneberg verliehen.

Ausgezeichnete Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer erhalten:

  • eine individuelle Grüne Hausnummer, die sichtbar am Haus angebracht werden kann
  • eine Urkunde als Anerkennung für ihr Engagement im Klimaschutz

Zusätzlich werden unter allen Teilnehmenden Preise im Gesamtwert von 500 € verlost.

Alle Informationen unter:

https://klimaschutz.kreis-pinneberg.de/Mitmachen/Die+Gr%C3%BCne+Hausnummer.html

Frau C. Schlabs

Klima und Umwelt
Zimmer: 2.08
Telefon: 04123 681-234
E-Mail: c.schlabs[at]stadt-barmstedt.de

Kontakt & Öffnungszeiten

Verwaltungsgemeinschaft
Stadt Barmstedt - Amt Hörnerkirchen

Am Markt 1
25355 Barmstedt
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Telefon: 04123 681-01

Rathaus in Barmstedt

Montag und Donnerstag08.00-12.30 u. 13.30-16.00 Uhr
Dienstag08.00-12.30 u. 13.30-18.00 Uhr
Mittwochgeschlossen
Freitag08.00-12.30 Uhr

Das Bürgerbüro hat zusätzlich jeden ersten Samstag im Monat von 10.00 - 12.00 Uhr geöffnet. Termine sind auch nach Vereinbarung möglich.

Bürgerbüro in Brande-Hörnerkirchen

für melderechtliche Aufgaben, Pass- und Personalausweisangelegenheiten

Dienstag und Freitag08.00 - 12.00 Uhr
Montag, Mittwoch und Donnerstaggeschlossen

Rosentwiete 4
25364 Brande-Hörnerkirchen
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Telefon: 04127 - 977537

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