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Politik / Ratsinformationssystem

Vorlage - VO/2018-026  

Betreff: Museum der Grafschaft Rantzau
Status:öffentlich  
Verfasser/-in:Goos, Hinnerk
Federführend:FB 302 Bürgerservice - Schulen, Sport, Kultur   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur, Schule und Sport Barmstedt Entscheidung
12.02.2018 
Sitzung des Ausschusses für Kultur, Schule und Sport Barmstedt (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

Am 20.01.2018 hat die Sitzung der AG Schlossinsel im Museum der Grafschaft Rantzau stattgefunden. Der Teilnehmerkreis wurde um Vertreter der Barmstedter Geschichtswerkstatt, Herrn Helmut Trede als Leiter des kommunalen Gemeinschaftsarchives der Stadt Barmstedt und des Amtes Hörnerkirchen, Herrn Hans-Joachim Wohlenberg von der Kulturgemeinschaft Tornsch und Herrn Rainer Adomat vom Heimatverband für den Kreis Pinneberg e.V. erweitert. Nach einer gemeinsamen Begehung wurde beraten, wie mit der Inventarisierung, Katalogisierung und Archivierung der Ausstellungsgegenstände begonnen und parallel die Wiedereröffnung des Musuems der Grafschaft Rantzau erreicht werden könnte. Hierbei wurden verschiedene Möglichkeiten der Betriebsformen des Museums angedacht, die in einem weiteren Gespräch mit Herrn Adomat in der Verwaltung am 25.01.2018 vertieft wurden.

 

Herr Michael Theilig als Mitglied der Barmstedter Geschichtswerkstatt hat im Verlauf der Sitzung AG Schlossinsel mitgeteilt, dass während des letzten Treffens zehn Mitglieder der Geschichtswerkstatt, die über unterschiedliches Fachwissen verfügen, ihre Bereitschaft signalisiert haben, sich bei der Fortführung des Museums ehrenamtlich zu engagieren. Dieses Angebot wurde seitens der Mitglieder der AG Schlossinsel positiv aufgenommen.

 

Im weiteren Verlauf der Sitzung hat sich herausgestellt, dass Einigkeit über die Hinzuziehung einer Fachkraft für Museumskunde besteht, die den sachgemäßen Umgang mit Ausstellungsgegenständen vermitteln kann. Außerdem müssten für einen reibungslosen Betrieb des Museums Magazinfläche geschaffen und Ideen zur konzeptionellen Ausrichtung entwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Begehung des Gebäudes mit einem Brandschutzingenieur und einem Statiker erforderlich und eine maßliche und technische Bestandsaufnahme durchzuführen. Ferner sind versicherungs- und unfallrechtliche Fragen zu klären und ein rechtlicher Rahmen für den Betrieb des Museums festzulegen.

 

Diesbezüglich hat am 25.01.2018 ein vertiefendes Gespräch zwischen Vertretern der Verwaltung und Herrn Adomat vom Heimatverband für den Kreis Pinneberg stattgefunden. Hierbei wurden zwei mögliche Betriebsformen für das Museum diskutiert.

 

Variante 1:

Die erste Variante sieht die Einstellung einer hauptamtlichen Museumsleitung vor, die durch die Verwaltung und die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Geschichtswerkstatt unterstützt wird. Auf diese Weise wird eine enge Bindung der Museumsleitung an die Stadtverwaltung sichergestellt. Auf der anderen Seite müssten hiefür zusätzliche personelle Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich wäre eine gewisse Vorlaufzeit zur Umsetzung erorderlich.

 

Um kurzfristig agieren zu können hat Herr Adomat eine zweite Variante als Angebot des Kreisheimatverbandes unterbreitet.

 

Variante 2:

Die interessierten Mitglieder der Barmstedter Geschichtswerkstatt und weitere ehrenamtlich Tätige schließen sich zusammen und werden zunächst dem Heimatverband des Kreises Pinneberg angegliedert. Die Stadt Barmstedt schließt mit dem Heimatverband einen Vertrag über den Betrieb des Museums der Grafschaft Rantzau. So könnte kurzfristig mit der Inventarisierung, Katalogisierung und Archivierung der Ausstellungsgegenstücke begonnen und die Wiedereröffnung des Museums angestrebt werden. Perspektivisch könnte sich die Gruppe wieder vom Kreisheimatverband lösen und die erste Variante umgesetzt oder ein anderer rechtlicher Rahmen für das Verhältnis zwischen der ehrenamtlich tätigen Gruppe und der Stadt Barmstedt zum Betrieb des Museums gefunden werden.

 

Um einen kurzfristigen Start in das Projekt ermöglichen zu können, spricht sich die Verwaltung für die Vorgehensweise nach Variante zwei aus.

 

 

 

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Beschlussvorschlag:

 

Um einen kurzfristigen Start in das Projekt zur Fortführung des Museums der Grafschaft Rantzau ermöglichen zu können, beauftragt der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport die Verwaltung, die Vorgehensweise im Sinne der Variante 2 umzusetzen.
 

 

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Finanzielle Auswirkungen:



 

 

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Anlage/n:



 

 

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