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Badestelle am Rantzauer See ist geöffnet

Barmstedt, 24. Juni 2020 – Wasserratten können sich freuen: Die Stadtwerke öffnen die Badestelle am Rantzauer See. Seit 6. Juli ist der kostenlose Zugang zur unbewachten Badestelle täglich von 12 bis 19 Uhr möglich – natürlich unter Einhaltung der Corona-bedingten Hygieneauflagen. „Wir verstehen gut, dass die Besucher sich nach einem Aufenthalt an unserer Badestelle sehnen", sagt Andy Fröhler, Betriebsleiter der Barmstedter Badewonne. „Gerade Menschen, die keinen eigenen Balkon oder Garten haben, verbringen hier gerne ihre Zeit: Im Schatten von Bäumen, mit Blick auf den See oder zur Erfrischung im Wasser."

Fröhler hat das Hygienekonzept für die Badestelle selbst entwickelt und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Es umfasst unter anderem eine Einbahnstraßenregelung beim Zu- und Ausgang, limitierte Besucherzahlen, das Einhalten des Mindestabstands und eine eingeschränkte Nutzung der sanitären Anlagen.

Um die Einhaltung der Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln überwachen zu können, bekommt das Badewonnen-Team Unterstützung von Mitgliedern der DLRG und weiteren Barmstedter Vereinen. Die werden für den geplanten Öffnungszeitraum (6. Juli bis 9. August) im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung an der Badestelle „Corona-Aufsicht" leisten. Mit einer Wasseraufsicht dürfe man das nicht verwechseln, betonen die Stadtwerke: Das Baden im Rantzauer erfolgt weiterhin auf eigene Gefahr. „Wir müssen alle Details des umfangreichen Hygienekonzepts befolgen und dessen Einhaltung sicherstellen", so Fröhler. Das sei nur mit externer Unterstützung möglich, weil das Badewonnen-Team sich parallel um die Vorbereitungen zur Öffnung des Hallen- und Wellenbades kümmert, das derzeit umfangreich renoviert wird.

Einen klaren Appell richtet Fröhler an die Eigenverantwortung und die Vernunft der Besucher, Abstände voneinander von allein einzuhalten. „Wir haben alles getan, damit die Badestelle auch in Corona-Zeiten geöffnet werden kann," so Fröhler. Jetzt sei es auch an den Besuchern selbst, durch umsichtiges Verhalten zu einem schönen und vor allem sicheren Aufenthalt für alle beizutragen.

Das Volleyball-Feld kann als Liegefläche genutzt werden, Netz und Halterung wurden demontiert, damit an der Badestelle kein Gruppensport mit Körperkontakt stattfinden kann. Die Tischtennisplatte bleibt ebenfalls gesperrt.

„Die Lust auf Sommer und den Wunsch nach Normalität empfinden wir wohl alle", so Fröhler. Daran werde sicher auch die Maskenpflicht beim Betreten der WC-Räume an der Badestelle nichts ändern. Dieser Sommer am See werde „anders", unter Einhaltung der Regeln aber sicher schön. Kostenfrei ist weiterhin nicht nur der Zugang zur Badestelle sondern auch zum dort installierten XityLight HotSpot, der freies WLAN für alle bietet.

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