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Krückau Wanderweg / ©Peter Steenbuck

Schlossgefängnis

Gleich hinter der Brücke zur Insel stand rechterhand früher das Torhaus.
Zur Aufgabe des Torhüters, der gleichzeitig Gerichtsdiener und Gefängnisaufseher war, gehörte auch die Bewachung der Gefangenen.

Das baufällige Gebäude wurde abgebrochen und hier 1836 neu errichtet. Als Gefängnis wurde es bis 1927 genutzt. Nach der Sanierung 1985 dient das Gebäude als Galerie und Café mit wechselnden Ausstellungen. Für den Galeriebetrieb und für die künstlerische Betreuung sorgt seit 2011 der Galerist Gerd Uhlig.

An geschichtsträchtiger Stelle wird im Schlossgefängnis eine Erlebnisgastronomie geboten. Hervorzuheben sind das „Knastessen" unter strenger Aufsicht des Gefängniswärters und der sonntägliche Brunch. Gästegruppen können nach Voranmeldung als Häftlinge im Gefängnis an einem deftigen abendfüllenden Spektakel teilnehmen. Das „Knastessen" ist auch ein passendes Event für Junggesellen-Verabschiedungen.

Im Café und auf der im Sommer überdachten Terrasse bietet Karin Herbst selbstgebackene Kuchen und herzhafte Leckereien an. Themenabende über Wein, Lesungen und englische Tee-Nachmittage ergänzen das Angebot. Heiraten im Schlossgefängnis ist schon etwas ganz Besonderes. Hier können Sie sich im Gefängnis ein „Lebenslänglich" versprechen. Trauungen mit stilvoller Bewirtung im außergewöhnlichen Ambiente bleiben nicht nur dem Brautpaar in guter Erinnerung.

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Das Schlossgefängnis mit Burggraben auf der Schlossinsel
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Das Schlossgefängnis © Paul Schneider

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